Liebe M., lieber T., mit diesem Buch über das tantra in der mittelalterlichen indischen Stadt Khajuraho führe ich Euch in einen Garten des Lebens – wie er vom alten Indien vor mehr als 1ooo Jahren geschaffen wurde.
Als Grundsatz des tantra könnte man zitieren: »Das erste, das fundamentalste Ding ist, sich des eigenen Seins bewußt zu sein. Und es ist ein Wunder, sich dessen bewußt zu werden – denn im Kern eures Seins seid ihr immer ganz rein, immer unschuldig, immer ganz frisch. Im Kern habt ihr nie den Garten Eden verlassen; ihr seid weiterhin im Paradies« (OSHO RAJNEESH)
Ich habe das Glück gehabt, ein wenig von diesem Garten Eden spazieren zu gehen und selbst zu erleben, und was ich in diesem Garten erfahren habe, habe ich mit Fantasie und Spüren nach innen erweitert, ein wenig verzaubert und für Euch zusammen geschrieben und mit Bildern versehen.
Dieser Bericht ist keine Wissenschaft im kartesianischen Sinn, es geht an vielen Stellen weit darüber hinaus, ja überhaupt über‘s Denken hinaus. Obwohl sich vieles in diesem Aufsatz liest wie eine fantastische psychologische Abhandlung, habe ich – wie Ihr wißt – von der klassischen europäischen Psychologie kein systematisches Wissen, und deswegen ...
Vielleicht habt Ihr mal Muße und Lust, in diesem Text zu blättern und zu lesen. Für den Hauptteil, die Fantasie-Reise ist es gut, in Stille und ungestört zu sein, die ganze Reise in eins zu lesen, um sie ganz erleben zu können.